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Werden die Bauzinsen 2023 steigen oder fallen?

Aktualisiert: 5. Jan.

Die Nova Sedes Wohnungsbau eG gibt ihnen einen Überblick darüber, was Sie erwarten können und ob eine Einschätzung möglich ist.

Nachdem die Bauzinsen im vergangenen Jahr stark angestiegen sind erwarten Experten für das Jahr 2023 gemäßigte Anstiege. Dass die Bauzinsen im kommenden Jahr wieder sinken, ist allerdings nicht zu erwarten.


Die Zentralbanken haben angekündigt, die Leitzinsen aufgrund der Inflation weiterhin anzuheben. Allerdings könnten nach Einschätzung von Finanzberatern in den kommenden Monaten zeitweise sinkende Bauzinsen zu erwarten sein. Sicher ist dies aber leider nicht.


Die Inflation wird im kommenden Jahr nicht stagnieren oder sinken.


Und so bleiben die Bauzinsen aller Voraussicht nach unter Druck, denn wann die Inflation dauerhaft und deutlich sinken wird, kann man derzeit nicht absehen. Die Erwartungen dahingehend werden bis ins nächste Jahr hoch bleiben und so muss die EZB die Geldpolitik weiter straffen, das bedeutet, dass die Bauzinsen wieder ansteigen.


Die EZB hat ihre letzte Prognose für die Inflation in der Eurozone erhöht und weitere Zinserhöhungen angekündigt. Auch die US-Notenbank wird die Zinsen anheben, wenn auch in kleinen Schritten.


Im Jahr 2022 haben sich die Bauzinsen von unter einem Prozent auf 3,5 Prozent für Kredite mit zehnjähriger Laufzeit erhöht. Im Herbst war der Durchschnitt sogar schon bei 4 Prozent.


Der Grund dafür: da eine straffere Geldpolitik zu erwarten war, waren die Renditen von Bundesanleihen, an denen sich die Bauzinsen orientieren stark gestiegen.


Seit 1999 hatten wir den stärksten Zuwachs der Bauzinsen


Selbst Finanzexperten waren davon überrascht, dass die Bauzinsen so stark angezogen wurden. Allerdings sind diese sich auch darüber sicher, dass sich das Emporschnellen der Zinsen im Jahr 2023 wie im Jahr 2022 widerholt eher unwahrscheinlich ist.


Jedoch kann niemand prognostizieren, wie sich die Zinsen entwickeln, da sie sich an Bundesanleihen orientieren. Deswegen haben wir hier eine Abhängigkeit wie gerne Großinvestoren Geld an den deutschen Staat verleihen und vor allem zu welchen Bedingungen.


Am Ende muss sich der Kreditnehmer bei der Wahl der Laufzeit die Frage stellen, welche Zinsen mittel-bzw. langfristig zu erwarten sind. Wenn man davon ausgeht, dass die Zinsen in fünf Jahren wieder deutlich sinken werden, wäre es zu empfehlen keine allzu langen Laufzeiten zu vereinbaren. Ist allerdings eine Steigerung der Zinsen zu erwarten, ist eine Absicherung über 20 Jahre sinnvoll.


Sicherheit oder Prognosen kann darüber aktuell leider niemand geben. Ist es jedoch so, dass man sich über lange Zeit bindet, so kann es zwar teurer werden, aber man hat langfristige Gewissheit wie die monatliche Belastung ausfällt.



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